Lesung und Workshop für die Schule an der Dorenburg

Quelle: Pixabay
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Aus der Sicht der Grefrather Autorin A. E. Eiserlo


Am 23.11.2015 war ich zu einer Lesung mit angeschlossenem Workshop in der Schule an der Dorenburg. Die Begrüßung fiel sehr herzlich aus und alle Schüler waren angenehm leise während der Lesung. Total berührt hat mich der Satz eines Jungen, der nie liest, doch anscheinend hat ihm der Roman Fanrea gefallen: „Schade, dass ich nicht gerne lese.“


Beim Workshop sollten die Schüler zu vorgegebenen Verben Synonyme finden und ich war angenehm überrascht, wie viele Alternativen ihnen eingefallen sind. Mit Mimik und Gestik habe ich versucht, ihre Fantasie anzuregen und nach einer zögerlichen Anlaufphase fielen ihnen jede Menge Wörter ein. Parallel dazu wurde die Schreibweise mit dem Duden überprüft.


Eine weitere Aufgabe war das Beschreiben von Gegenständen, zum Beispiel ein Drache, „Edelsteine“, Goldmünzen oder eine Ritterfigur. Zunächst ging es um Adjektive, doch auch ansonsten sollte alles aufgeschrieben werden, was den Schülern dazu einfiel. Diese Kreativitäts-technik nennt man Brainstorming, das Sammeln von spontanen Ideen. Aus dieser Ansammlung von Wörtern könnte als nächster Schritt dann eine Geschichte entstehen.


Ich fand es schön, zu erleben, dass in den jungen Menschen Potential steckt, das geweckt werden kann und dass sie bereit waren, sich auf meine Ideen und mich einzulassen. Ich komme gerne wieder!

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von A. E. Eiserlo


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Kommentare: 1
  • #1

    Niki Könes (Mittwoch, 25 November 2015 07:25)

    Sehr schön! Mann fühlt dass dieses Buch mit Herz und Seele gestaltet ist!